Motorikspielzeug

Kinder fördern mit Motorikspielzeug

Motorikspielzeug gibt es für Kinder in allen Altersklassen. Wenige Monate nach der Geburt fangen Babys an, zu greifen und mit den Händen Gegenstände zu erkunden. Schon dann kann man die motorische Entwicklung durch entsprechendes Spielzeug fördern. Im Laufe der Jahre wachsen die Fähigkeiten, die Spielsachen werden komplexer. In jeder Altersstufe ist es wichtig, dass die Anforderungen das Kind weder unter- noch überfordern, damit der Spaß erhalten bleibt.

Was ist eigentlich Motorik?

Spielzeug

Motorik stammt ab von dem griechischen Wort motorikè tèchne, was so viel bedeutet wie "Bewegungstechnik" oder "Bewegungslehre". Umfassend gesagt bezeichnet Motorik also die Gesamtheit der menschlichen Bewegung. Dazu gehören Grobmotorik und Feinmotorik, wobei beide aufeinander aufbauen.

Motorikspielzeug
1/1

Motorikspielzeug gibt es für Kinder in allen Altersklassen.

Zur Grobmotorik zählen alle Aktionen, die die Gesamtbewegung des Körpers möglich machen. Angefangen beim Baby beim Drehen und Krabbeln über Aufstehen, Gehen, Laufen beim Kleinkind und später Hüpfen oder Springen bei älteren Kindern. Besonders wichtig sind die Schulung des Gleichgewichts, die eigene Körperwahrnehmung und die Muskelspannung.

Die Feinmotorik umfasst alle kleinen, geschickten Bewegungsabläufe. Greifen mit Händen und Fingern, Kraftdosierung, feine Bewegungen mit den Füßen und Zehen und die Koordination zwischen Sehen und Agieren stehen im Vordergrund.

Spielzeug zur Förderung der Feinmotorik

Schon im Babyalter kann man die Motorik des Kindes unterstützen. Typisch sind in dem Alter Greifspielzeuge aller Art. Bunte Farben, verschiedene Oberflächen und Materialien regen die Sinne an. Auch Rasseln sind spannend, da sie zusätzlich Geräusche machen. Später kommen Steck- und Puzzlespiele hinzu. Weiterhin beliebt sind Kugelbahnen.

Im Kindergartenalter basteln viele Kinder gerne und schon recht eigenständig, Malen, Schneiden und Kleben steigern die Ausdauerfähigkeit und die Fingerfertigkeit. Gerade bei Mädchen sind Fädelspiele sehr beliebt. Ein Klassiker und dennoch aktuell sind Bausteine. Mit den Klötzen aus Holz lassen sich eigene Welten erschaffen - neben der Feinmotorik wird die Kreativität gefördert.

Ältere Kinder bauen auch gerne - nur wesentlich komplexer. Systeme wie Lego oder Fischertechnik stellen selbst geschickte Motoriker vor eine Herausforderung.

Spielzeug zur Förderung der Grobmotorik

Klettern, Schwimmen, Springen, Fangen, Balancieren - es gibt unzählige Möglichkeiten, die Grobmotorik zu schulen. Schaukeltiere, Laufräder oder Kinderfahrzeuge gehören schon bei den Kleinsten dazu. Später sind häufig genau die Dinge, mit denen schon die Großeltern gespielt haben, besonders effektiv. Springseile, Gummitwist und Jonglieren mit mehreren Bällen fördern neben der Geschicklichkeit auch das Rhythmusgefühl.

Das beste Motorikspielzeug hilft nur dann...

...wenn das Kind auch damit spielt. Darum ist es so wichtig, dass das Spielzeug den Fähigkeiten und Neigungen des Kindes angepasst ist. Förderung funktioniert nur in Kombination mit Spaß am Spiel. Gutes Motorikspielzeug ist weder überladen noch zu trist. Es regt die Kreativität an, fördert verschiedene Sinne und ist so interessant gestaltet, dass die Kinder über einen längeren Zeitraum mit Freude bei der Sache bleiben.

Mehr zum Thema